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ESBE und Ausgezeichnetes Design

2020-10-05

Trotz der Tatsache, dass ESBE Produkte in der Regel im Hintergrund bleiben, legen wir großen Wert auf Design und Benutzerfreundlichkeit. Für einige der Produkte haben wir zusätzliche Beachtung und Anerkennung erhalten.

In den ersten Jahren wurde bei ESBE nicht viel Wert auf das Design gelegt. Die Funktionalität stand im Vordergrund. Heute gehen Funktionalität und Design Hand in Hand und obwohl unsere Produkte selten eine sichtbare Position einnehmen, sondern normalerweise im Hintergrund bleiben, sind wir für unser Design und unsere Benutzerfreundlichkeit bekannt.

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ESBEs Zusammenarbeit mit berühmten schwedischen Designer 

In den frühen 1970er Jahren arbeitete einer der bekanntesten Industriedesigner der damaligen Zeit namens Carl-Arne Breger mit ESBE zusammen. Carl-Arne Breger entwarf mehrere Produktdesigns für ESBE (T25, Mischautomaten 20), die neben ihrem neuen, attraktiveren Erscheinungsbild auch günstiger herzustellen waren und gefälschte ESBE Produkte, die auf dem Markt waren, plötzlich sehr antik aussehen ließen. Die neuen Produkte wurden sehr schnell marktführend.

Nach Breger kam Liljeqvist und ESBEs Erfolg setzte sich fort 

In den 1990er Jahren wurde der außerordentliche Professor für Industriedesign Per Liljeqvist für die Entwicklung des M60 Stellmotors aufgenommen. Das Produkt erzielte einen großen Verkaufserfolg und Per wurde mit der Entwicklung neuer ESBE Produkte wie VTA, VRG, ARA usw. beauftragt. Pers Fähigkeit, andere im Bereich Industriedesign auszubilden, kam auch den Produktentwicklern von ESBE zugute, da sie im Laufe der Jahre in den Grundkenntnissen des Designs geschult wurden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Produktentwicklungsteam und Per führte zur Auszeichnung mit dem Red Dot Product Design Award.

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Der Red Dot Award: Product Design 2015 geht an ESBE 

Zwei Produkte von ESBE wurden beim renommiertesten internationalen Wettbewerb für Industriedesign mit dem Red Dot Product Design Award ausgezeichnet. Es handelt sich um das Superflow Regelventil SLB130 und die Pumpengruppe GRA111

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Hintergrundinfos Carl-Arne Breger 

1923-2009 (85 Jahre). Bürgerlicher Name Arne Jönsson. Er beendete seine Sportkarriere im 1.500-m-Lauf wegen eines Studiums an der Konstfack, der Hochschule für Kunst, Handwerk und Design, wo er seine zukünftige Frau kennenlernte. Familie: Seine Frau Birgit „Bibi“ und ihre beiden Kinder. Sowohl Herr als auch Frau Breger arbeiteten in den 1950er Jahren in der Porzellanmanufaktur Gustavsberg. Zunächst war Carl-Arne Musterzeichner, wurde dann aber Designer in Gustavsberg. 1959 gründete er die Firma Breger Design und schuf mehrere berühmte schwedische Klassiker. Interessen neben Design: Pferde und Springsport.

Kuriositäten: Carl-Arne Breger war ein Pionier des Kunststoffdesigns und entwarf viele berühmte Produkte aus Kunststoff (vermutlich 5.000 Objekte), was ihm den Beinamen „Mr. Plastic“ (weil er so eng mit diesem Designbereich in Verbindung gebracht wurde) oder „Der Mann mit dem Eimer“ einbrachte. Der letzte Beiname bezieht sich auf einen quadratischen braunen Eimer, der 1960 den Preis „Das Plastikprodukt der 50er Jahre“ erhielt. Weitere bekannte Design-Klassiker aus Kunststoff sind die Bigpack-Eisverpackung, der Rex Kinderfahrradsitz (der noch heute produziert wird) und das Diavox-Telefon für LM Ericsson (hergestellt 1975 mit der Anforderung, dass es bis zum Jahr 2000 halten sollte – und einige der Telefone sind noch in Gebrauch!). Er ist einer der wenigen schwedischen Designer, deren Arbeit im Museum of Modern Art (MoMA) in New York City ausgestellt ist. Seine orangefarbene Zitronenpresse teilt ich den Raum mit Meisterwerken von Picasso, Monet, Dali und Warhol. Spitzname, den sich selbst gab: „Master of the Universal“. Dabei bezog er sich auf die Tatsache, dass er alltägliche Dinge entwirft, die selten großen Schlagzeilen machen.